Welchen Wert haben rein gedankliche Konstrukte? Welche Orientierungseistung bieten sie uns? Welche Bedingungen müssen Gedanken erfüllen? Dazu eine kurze Reflexion der Kantischen Erkenntnistheorie: Zur Klärung dieser Fragen muss eine erkenntnistheoretische Unterscheidung unternommen werden, die man am besten in Kantischer Terminologie ausdrücken kann: Etwas, das nicht empirisch wahrnehmbar ist, kann gleichwohl gedacht werden. Nach Kants Zwei-Stämme-Lehre [...]
Archiv für die Kategorie ‘Erkenntnistheorie’
Kant – oder: Was nützt die Welt nur in Gedanken?
Veröffentlicht in Erkenntnistheorie, Getaggt Kant am 24. Juni 2010 | 1 Kommentar »
Pragmatische und pragmatistische Wahrheitstheorien
Veröffentlicht in Erkenntnistheorie, Getaggt Wahrheitstheorien am 24. Januar 2010 | 3 Kommentare »
Hier zwei der Versuch einer ad hoc Unterscheidung zweier ähnlich klingender Wahrheitstheorien. Pragmatische Wahrheitstheorien “Wahr ist, was gerade funktioniert.” – Dies ist eine Theorie, die zu erfolgreichen Handlungen und Orientierungen in der Welt beiträgt. Ein klassischer Vertreter ist William James. Ein solcher Wahrheitsbegriff ist eher relativ als absolut aufzufassen. Pragmatistische Wahrheitstheorien Wahrheit besteht darin, dass [...]
Deleuze, Heidegger und das Bild vom Denken
Veröffentlicht in Erkenntnistheorie, Getaggt Bild des Denkens, Deleuze, Heidegger am 28. Dezember 2009 | Kommentar schreiben »
Derzeit ergeben sich für mich im pausierenden Wintersemester wunderbare Synergieeffekte an Stellen, wo ich es gar nicht erwartet hätte. Die Lektüre vom dritten Kapitel von Differenz und Wiederholung von Gilles Deleuze thematisiert das Bild vom Denken, das jeweils in unserer Vorstellung von dem, was Denken ist, vorherrscht. Das traditionelle Bild des Denkens ist nach Deleuze [...]